Während der Covid-19 Pandemie sahen sich viele Menschen in Deutschland und dem Rest der Welt in einer ungewohnten Situation. Sie hatte plötzlich mehr Freizeit und haben sich Gedanken darüber gemacht, wie ihre berufliche Zukunft aussehen könnte. Viele Branchen, beispielsweise die Gastronomie und Reisebüros, haben enorm gelitten, Personal abgebaut und werden wohl voraussichtlich auch mittelfristig nicht zum alten Auslastungsniveau zurückkehren können.

Zeit für einen Wandel?

Immer mehr Freie Trauungen

Trauredner werden und auf vielen schönen Hochzeiten verkehren

Die Skandale der Kirche häufen sich und immer mehr Menschen treten aus. In vielen deutschen Großstädten sind die Austrittstermine noch immer ausgebucht und die Mitglieder der katholischen- und evangelischen Kirche sind am Tiefpunkt angelegt. Damit einhergehend geht auch die Nachfrage nach kirchlichen Trauungen zurück.

Deutlich beliebter werden jedoch von Tag zu Tag freie Trauungen, denn hier ist man nicht an die Kirche gebunden, kann die eigenen Vorstellungen frei umsetzen und den wichtigsten Tag des Lebens so planen, wie man ihn gerne hätte.

Viele Freie Trauredner werden benötigt

Da diese Jahr für Jahr steigende Zahl an Freien Trauungen auch viele Freie Trauredner und Freie Traurednerinnen benötigt, ist die Trauredner Ausbildung aktuell sehr gefragt. Hier bekommt man beigebracht, was von einem Trauredner erwartet wird, bekommt alle notwendigen Fähigkeiten vermittelt und kann erste Erfahrungen sammeln.

Wie hoch die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen ist, hängt davon ab wie viele Freie Trauungen im eigenen Wirkungskreis abgehalten werden und wie viele alternative Redner zur Verfügung stehen. Je urbaner man wohnt und arbeitet, desto mehr Zeremonien werden stattfinden. Doch in der Großstadt ist auch der Konkurrenzdruck hoch und es gilt sich durchzusetzen.

Gute Möglichkeiten für einen nebenberuflichen Einstieg

Wer sich für den Beruf des Trauredners interessiert, hat die Möglichkeit zunächst nebenberuflich tätig zu werden. Da die meisten Hochzeiten in den Sommermonaten und am Wochenende stattfinden, kann man zu ausgewählten Terminen eine Trauredere und Zeremonie abhalten und auf diese Wege erste Erfahrungen sammeln und Auftraggeber glücklich stimmen. Sollte man Gefallen an der Tätigkeit finden, kann man immer mehr Termine vergeben und das Engagement steigern.

Vorab sei allerdings gesagt, dass von einem Trauredner deutlich mehr als nur eine gute Rede erwartet wird. In vielen Fällen ist man Ansprechpartner für Fragen rund um den Ablauf und das Geschehen. Erfahrene Redner haben zudem einen guten Draht zu vielen Locations, kennen die Organisatoren, sind vermittelnd tätig und stehen dem nervlich angeschlagenen Paar zur Seite.

Prüfung vor der IHK ablegen

Manche Anbieter bereiten ihre Auszubildenden auf eine Prüfung zum Freien Redner (IHK) vor. Wer diese Prüfung ablegt, hat einen handfesten Abschluss in der Tasche und kann neben Traureden auch für Bestattungen engagiert werden. Auch wenn man hier mit viel Trauer und Verzweiflung konfrontiert wird, kann man viel Sinn stiften, Menschen in ihrer Not unterstützen und auch im Winter für seine Dienste gebucht werden. Auf diese Weise ist man breit aufgestellt und kann damit ein Fundament für eine hauptberufliche Tätigkeit legen.